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Kunst im Namen der Sicherheit
Ausstellung der Akademie der Künste und der Künstlergruppe BBM
Installationen, Performances, Vorträge, Filmreihe
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin-Mitte

24.01.2009 - 22.03.2009
Di bis So, 11.00 - 20.00 Uhr
jeden Freitag ab 20.00 Uhr: "Bar zur Inneren Sicherheit"
Projekt 
Hans-Werner Kroesinger
 
"Über den Umgang mit gefährlichen Hunden"

Das Stück von Olaf Arndt, das seinen Titel einer Polizeischulungsbroschüre entlehnt hat, behandelt - mit Blick auf die Ereignisse zwischen 2004 und 2008 in Afghanistan, Guantanamo Bay und Abu Ghoreib - das Verhältnis USA – Naher Osten am Beispiel eines Lagers für politische Gefangene in Polen. Im Zentrum steht der sicherheitsdienstliche Umgang europäischer und US-amerikanischer Kräfte mit "high value detainees", in diesem Fall: Islamisten, die als Kader der Al-Kaida angesehen werden.
Das Augenmerk liegt dabei auf der "counter resistance technology“, den "widerstands-brechenden Massnahmen“, mit denen Verhöre und andere Arten von Befragungen schnell und effektiv Ergebnisse erzielen sollen, um die terroristische Bedrohung von der westlichen Welt abzuwenden.

Es geht im Hörstück um Sicherheit und die Frage, ob diese durch Folter gewährleistet werden kann. Es geht um reale Bedrohungen und um den Preis, den Demokratien bereit sind zu zahlen, um sich dagegen zur Wehr zusetzen. Einen besonderen thematischen wie formalen Schwerpunkt bildet der Einsatz von Polizei-, Dienst- und Kriegs-Hunden gegen Menschen. Das Bild vom "besten Freund des Menschen“ gerät dabei unter Druck. Doch es ist – natürlich! – die Befehlskette der Hundeführer, nicht der Charakter der Tiere, der befragt wird.
Alle in “Über den Umgang mit gefährlichen Hunden” verwendeten Texte basieren auf Dokumenten und authentischen Informationen.
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